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Das Nachwuchsteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen präsentierte
stolz die 28 erschwommenen Medaillen, die Staffelpreise und den Ehrenpreis
von Alessandro Axmann (im Bild links oben).



12.11.2017 - 21.Int.Junior-AquaSphere-Hohentwiel-Festival im Schwimmen in Singen

Begeisternder Schwimmsport in Singen

- Das 21.Int.AquaSphere-Hohentwiel-Festival der Jüngsten bot packenden Schwimmsport

130 Neun- bis Zwölfjährige aus Österreich, der Schweiz und Baden-Württemberg sorgten beim traditionellen "21.Int.Junior-AquaSphere-Hohentwiel-Festival im Schwimmen" am vergangenen Sonntag im Singener Hallenbad in ihren 609 Einzel- und 40 Staffelstarts für begeisternden und in vielen Rennen packenden Schwimmsport: Waren es bei den Mädchen vor allem die Elfjährigen des SC Schaffhausen mit Ella Nodari/Amelie Reisacher und des SV Baar mit Celia Bartel, die in den schnellsten Läufen glänzten, so drückten bei den Jungs die beiden Zwölfjährigen Alessandro Axmann (SSF Singen) und Flavio Bucca (SC Kreuzlingen) der Veranstaltung in herausragenden Zweikämpfen der Veranstaltung ihren Stempel auf. Dahinter beeindruckten unter anderem Aaron Hurst (2007) und vor allem Nico Röhm (2006) vom TV Mengen, die als Vielfachsieger ihren Verein im Medaillenspiegel überraschend Platz eins (13/4/5) vor Schaffhausen (9/10/12) und Bregenz (7/3/5) sichern konnten. So gingen auch die Ehrenpreise von AquaSphere für die punktbesten Leistungen bei den Jungs an Alessandro Axmann (SSF Singen/415 Punkte) vor Flavio Bucca (Kreuzlingen/401) und Cyrill Spreiter (Kreuzlingen/351), bei den Mädchen an Ella Nodari (Schaffhausen/536) vor Celia Bartel (Baar-CH/504) und Amelie Reisacher (Schaffhausen/486). Ein fast identisches Bild gab es in den Staffeln über 4x50 m Lagen und 4x50 m Freistil: Bei den Mädchen lieferten sich der SC Schaffhausen und der SV Baar packende Kopf-an-Kopf-Rennen, die immer erst auf der letzten Bahn zu Gunsten des SC Schaffhausen entschieden wurden. Bei den Jungs sicherte sich der SC Kreuzlingen als hoher Favorit in der Lagenstaffel erst auf der letzten Bahn den Sieg vor den SSF Singen (Lewin Rau, Kim Koch, Alessandro Axmann, Paul Wilsberg), in der Freistilstaffel setzte sich - erneut erst auf der letzten Bahn - das Quartett der SSF Singen (Alessandro Axmann, Paul Wilsberg, Nils Weber, Lewin Rau) mit einer 8-Sekunden-Steigerung gegen das Kreuzlinger Team durch und konnte in der letzten Entscheidung des Tages neben den viel Goldmedaillen auch die begehrten Staffelsieger-Ehrenpreise von AquaSphere in Empfang nehmen.

Für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen, denen für die Ausrichtung von den teilnehmenden Vereinen wieder viel Lob gezollt wurde, war es aber auch ein großer sportlicher Erfolg: So erzielte das Team von Bettina Heck und Norbert Mayer in den absolvierten 58 Einzelrennen 53 Bestzeiten und mit allen fünf Staffel-Startschwimmern ebenfalls persönliche Bestmarken, was insgesamt eine herausragende 92%ige Bestzeitenquote ergab, an der alle 13 SSF-Starter beteiligt waren. Goldmedaillen erschwammen sich die Freistilstaffel der Jungs (2:15,93 Minuten) und Alessandro Axmann über 50/100 m Freistil (0:29,55 / 1:03,06) und 100 m Lagen (1:13,89). Silber/Bronze gingen an die Lagenstaffel der Jungs, sowie in Einzelrennen an Paul Wilsberg (50/100 m Freistil, 50/100 m Rücken, 50 m Schmetterling, 100 m Lagen), Kim Koch (50/100 m Brust, 100 m Lagen/Rücken), Alessandro Axmann (50/100 m Rücken, 50 m Schmetterling), Levin Rau (50/100 m Rücken), Nils Weber (50 m Brust) und Paulina Kampka (50 m Rücken). Für die Jüngsten des SSF-Teams, die zum Teil als Neunjährige gegen die Zehnjährigen antreten mussten, hingen die Trauben noch zu hoch, aber Alexander Rau, Ben Böttcher, Gabriel Niermann, Jana Bold, Leon Eidel und Nathalie Hieber trugen mit zwanzig persönlichen Bestmarken maßgeblich zur 92%igen SSF-Bestzeitenquote bei.